Ziel 1 der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist es, Armut in all ihren Formen und überall zu beenden. Wie setzt sich Global Micro Initiative e.V. dafür ein, dieses Ziel zu erreichen?

„Wir ermöglichen in Armut lebenden Menschen die Chance auf ein besseres und selbstbestimmtes Leben” – so lautet das Mission Statement der Hösbacher Hilfsorganisation Global Micro Initiative e.V. (GMI). Dies erreicht GMI durch vier Kern-Aktivitäten: Finanzierung von Mikrokrediten, Ermöglichung von individueller Beratung, Durchführung von Seminaren und Schulungen und Unterstützung beim Aufbau von Netzwerken. Doch wie können Netzwerke dabei helfen, Armut zu reduzieren?

Gemeinsam mehr erreichen

„Die Mitarbeiter an unseren einzelnen Projektstandorten begegnen ganz unterschiedlichen Herausforderungen”, berichtet Tobias Schüßler, der Gründer der Hilfsorganisation. „An all unseren Standorten implementieren wir unsere vier Kern-Aktivitäten. Aber was auf Lombok gut funktioniert, klappt nicht automatisch auch auf Bali gut.”

Deshalb war es Global Micro Initiative e.V. von Anfang an wichtig, nicht nur den Projektteilnehmern dabei zu helfen, Netzwerke aufzubauen. Die Hösbacher Hilfsorganisation ermutigt auch die Mitarbeiter der einzelnen Projektstandorte, sich untereinander zu vernetzen. Durch diesen Wissens- und Erfahrungsaustausch können die Mitarbeiter voneinander lernen, sich gegenseitig ermutigen und Hilfestellung bei Herausforderungen bieten. So können sie gemeinsam erfolgreicher arbeiten und mehr Menschen mit GMIs Mikrokredit-Programm erreichen.

Von Erfahrungen anderer Projektstandorte profitieren

„Auf Bali zum Beispiel funktionierte der Buchhaltungskurs für unsere Projektteilnehmer sehr gut. Inzwischen konnte Winda, Koordinatorin unserer Arbeit in Indonesien, den Mitarbeitern unseres Projektstandortes Lombok dabei helfen, diesen Kurs ebenfalls durchzuführen”, erzählt Schüßler. „Umgekehrt konnte Muslihan, Projektkoordinatorin an unserem Standort Lombok, dem Team auf Bali dabei helfen, die Mikrokreditempfänger für die Teilnahme an unseren Seminaren zu motivieren. So erhalten inzwischen auch die Teilnehmer auf Bali die Erstattung eines Tagesumsatzes und der Fahrtkosten für die Seminarteilnahme.”

Auch Winda ist begeistert von dem Erfahrungsaustausch mit dem Team auf Lombok. „Es ist ermutigend, die Fortschritte zu sehen, die das Team bei seiner Arbeit dort macht”, erzählt sie nach ihrem letzten Besuch auf Lombok. „Unser Erfahrungsaustausch hilft uns dabei, gemeinsam langfristig die Armut der Menschen zu reduzieren.”

Hilf mit, Ziel 1 der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu erreichen, Armut in all ihren Formen und überall zu beenden. Spende jetzt. Mit einer Spende von 70 Euro ermöglichst du einen Mikrokredit.

Autorin: Silvia

Projektstandort: Bali
Projektstandort: Lombok

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