Im November 2019 haben wir das erste Mal von Lorena und ihrer kleinen Schweinezucht berichtet. Damals erhielt sie einen Mikrokredit von GMI, womit sie sich das erste Tier zulegte, um eine eigene Schweinefarm zu eröffnen. Mittlerweile ist sie im Besitz von mehreren gesunden Tieren und hat vor kurzem auch ihren zweiten Mikrokredit erfolgreich zurückgezahlt. Durch ihre Hingabe war es ihr trotz der aktuell prekären Lage möglich, ihr Unternehmen zu vergrößern.

Doch die Covid-Pandemie stellte Lorena vor andere Probleme: Die Philippinen sind für ihre hohe Kriminalitätsrate bekannt. Laut dem Auswärtigen Amt stieg diese deutlich durch die Pandemie, weshalb von Bargeldtransaktionen abgeraten wird*. Bisher hatte Lorena das Geld von ihren Kunden immer in bar erhalten. Für ein voll ausgewachsenes und gesundes Tier wird gutes Geld bezahlt, deshalb hatte Lorena bei einem Warenaustausch früher oftmals Angst ausgeraubt zu werden.

Durch unsere Initiative, die Kleinunternehmern digitale Bezahlmöglichkeiten wie GCash näher bringt, kann Lorena nun sorglos und unkompliziert auf bargeldlosem Wege ihre Tiere verkaufen. Die Kleinunternehmerin freut sich sehr über diese Möglichkeit und schließt ihre Transaktionen mittlerweile nur noch digital ab.

Neben Lorena nutzen nun auch elf andere Kleinunternehmer auf den Philippinen GCash. Durch Schulungen und die kontinuierliche Unterstützung unserer Partnerorganisation Project Life Subic wird sichergestellt, dass die Kleinunternehmer über die Gefahren des Online-Bankings aufgeklärt sind. Wir freuen uns darüber, Menschen wie Lorena bei ihrem Weg aus der Armut zu einem selbstbestimmten und besseren Leben zu begleiten. Erfolgsgeschichten wie diese bestärken uns in unserer Arbeit.

(Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/philippinen-node/philippinensicherheit/212492, Stand: 28.03.2021)

Autor: Annika