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Ort: Lombok , Indonesien  
Alter: 20  
Geschäft: Straßenstand  
Kredit: 128 €, 192 €

 

Update

Muliana verfolgt weiterhin ihren Traum vom eigenen Supermarkt und möchte auch anderen Menschen eine Anstellung geben können. Durch ihren Ehrgeiz und harter Arbeit war Muliana möglich ihren Kredit zurückzuzahlen. Nun beantragt sie einen weiteren in Höhe von 192 € um ihr Geschäft zu erweitern und Ihrem Traum einen Schritt näher zu kommen.

 

Über Muliana

Das kleine Dorf Kelayu liegt im Hochland der indonesischen Insel Lombok. Die Häuser schmiegen sich an die steilen Hänge und Reisterrassen am Sambalun Berg, dem kleinen Nachbarn des Vulkans Rinjani. Die Einwohner sind Reisfarmer und Bauern. Wer nach Kelayu möchte, muss bereits einige Kilometer vorher die gepflasterte Straße verlassen und die steilen Hänge über einen unbefestigten Matsch- und Schotterweg zurücklegen. In der Regenzeit kann das sehr gefährlich werden, denn dann kann sich die Straße urplötzlich in einen Sturzbach verwandeln.

Als wir das kleine Dorf besuchen, ist gerade Anbausaison. Alle Familienmitglieder helfen gemeinsam, die Reisfelder von Unkraut zu befreien, sodass die Setzlinge anschließend in die unter Wasser stehenden Felder gepflanzt werden können. Die Bauern winken uns zu, als wir an ihnen vorbeifahren. Ausländische Besucher kommen hier nur selten vorbei.

„Nicht immer sind alle froh darüber, dass wir in ein Dorf kommen um unsere Programme durchzuführen,“ erzählt Juaini, Projektleiter unserer Partnerorganisation Gema Alam. „Wir sind dafür bekannt, Frauen zu ermutigen, wirtschaftlich aktiv zu werden. Das gefällt nicht allen. In Dörfern wie Kelayu haben Frauen auch heute noch nicht die gleichen Rechte wie Männer. Meistens ändert sich die Akzeptanz aber, wenn die Leute sehen, dass es den Familien besser geht, wenn auch die Frauen kleine Geschäfte haben dürfen.“

Ein Beispiel dafür ist Muliana. Wir treffen die 20-jährige Mutter in ihrem kleinen Kiosk, den sie vor einigen Monaten eröffnete. Supermärkte gibt es in der Gegend nicht und daher lief das Geschäft gut. Mit einem Mikrokredit von uns konnte sie zusätzliche Waren kaufen, die es sonst im Dorf nicht zu kaufen gibt. Das hilft nicht nur der kleinen Familie, sondern der ganzen Dorfgemeinschaft. Selbstbewusst erklärt uns die junge Unternehmerin, die von ihrem Mann in ihrem Vorhaben unterstützt wird, ihre Pläne für die Zukunft. „Ich möchte gern den ersten kleinen Supermarkt in diesem Dorf eröffnen. Wenn wir genug Geld haben, wird mein Mann den Laden größer bauen.“

Nachdem wir uns von Muliana verabschiedet haben, erklärt Juaini: „Durch den Mikrokredit hat Muliana an Ansehen gewonnen. Die Menschen der Dorfgemeinschaft haben ja mitbekommen, dass wir als Organisation Muliana als gleichberechtigte Geschäftspartnerin betrachten. Sie wird als Geschäftsfrau respektiert und von der Dorfgemeinschaft geachtet. Dadurch ist sie viel selbstbewusster geworden.“

Wir danken unseren Spendern, die es Frauen wie Muliana ermöglichen, ihre Träume zu verwirklichen.[:en]

Place: Lombok, Indonesia  
Age: 20
Business: Warung  
Loan: 128 €, 192 €

 

Update

Muliana pursued her goal of having an own supermarket and giving people jobs. With her ambition and hard work she was able to pay off her credit. Now she applied for another one on the amount of 192 € to expand her business and near to her dream.

 

About Muliana

The small village of Kelayu is located in the highlands of the Indonesian island of Lombok. The houses huddle on the steep slopes and rice terraces at Sambalun Mountain, the small neighbour of Rinjani volcano. The inhabitants are rice and cattle farmers. If you want to go to Kelayu, you have to leave the asphalted road a few kilometres before and travel the steep slopes over a dirt and pebble road. In the rainy season, this can turn into a dangerous undertaking, because then the road can suddenly turn into a torrent.
When we visit the small village, it is planting season. All family members help together to free the rice paddies from weeds, so that the seedlings can be planted in the watered paddies. The farmers wave as we drive past them. Foreign visitors rarely come by here.

„Not everyone is happy when we come to do projects in a village,“ says Juaini, project manager of our partner organisation Gema Alam. “We’re known for encouraging women to take economic action. Not everyone likes that. In villages like Kelayu, women still don’t have the same rights as men do. Most of the time, though, acceptance changes when people see that families are better off when women are also allowed to run small businesses.“

One example of this is Muliana. We meet the 20-year-old mother in her little kiosk, which she opened several months ago. Supermarkets don’t exist in the area and therefore business goes well. With a microcredit from us, she was able to buy additional goods that are not otherwise available to buy in the village. This helps not only the small family, but the whole village community. Confidently, the young entrepreneur, who is supported by her husband in her endeavor, explains her plans for the future. „I would like to open the first small supermarket in this village. If we have enough money, my husband will build the store bigger. “

After we say goodbye to Muliana, Juaini explains: „Through the microcredit, Muliana has gained in prestige. The people of the village community have noticed that we, as the organization, regard Muliana as an equal business partner. She is now respected as a businesswoman by the village community. As a result, she has become much more confident. “

We thank our donors who allow women like Muliana to make their dreams come true.[:]