Nong Update

Mail-Anhang-2

2018 finanzierten wir Nong, die aus einem kleinen Ort im Norden Thailands stammt, eine Ausbildung. Nun, 2 Jahre später und kurz vor dem Ausbruch COVID-19 Pandemie, kehrte sie in ihr Heimatdorf zurück. Unser Partner, das Tamar Center, gab ihr noch eine Nähmaschine und Material mit auf den Weg. Damit konnte Nong ihren Traum verwirklichen und eine kleine Schneiderei eröffnen. Während der ersten Wochen produzierte sie hauptsächlich Gesichtsmasken – was ihr unter den Dorfbewohnern sehr viel Ansehen einbrachte, denn die Nachfrage war riesig! Auch wenn die Einnahmen noch nicht ganz für ihren Lebensunterhalt ausreichen, erwirtschaftete Nong trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Anfang an Gewinne.

Glücklicherweise hat sich niemand im Dorf mit dem Virus angesteckt, unter anderem dank Nong’s Masken. Aber COVID-19 trifft die Region trotzdem sehr hart. Zwar kommen die Leute bei ihr vorbei, um Kleidung und sonstige Textilien flicken zu lassen, aber niemand hat viel Geld zur Verfügung. Denn die Menschen in den Städten, die ihre Verwandten auf dem Land finanziell unterstützen, haben ihre Arbeit verloren. Derzeit verdient Nong im Schnitt umgerechnet zwischen 30 und 80 Cent pro Auftrag.

Um sie zu ermutigen, besuchten zwei Mitarbeiterinnen des Tamar Centers Nong in ihrem Dorf und blieben zwei Tage. Finanziert durch unsere Spender brachten sie Nong neue Materialen und dringend benötigte Gegenstände mit, die sie Zuhause nicht kaufen konnte. Nong freute sich riesig über die Unterstützung und hat uns direkt eine Dankeskarte geschrieben – und wir freuen uns sehr, dass Nong ihren Traum von der eigenen Schneiderei trotz Corona verwirklicht hat und mit ihrer Arbeit ihre gesamten Dorfgemeinschaft unterstützen kann!