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Das Tamar Center in Pattya, Thailand, ist eine kleine gemeinnützige Stiftung und wird zweimal jährlich extern geprüft. Die Organisation gibt es seit 1999 und hat meistens zwischen 6 und 8 thailändische und 3 bis 5 ausländische Mitarbeiter. Pattya ist sozusagen Thailands Hauptstadt des Sextourismus. Hier arbeiten mehr als 30 000 Prostituierte aus ärmlichen Verhältnissen, die vor allem aus dem 5 bis 12 Fahrstunden entfernten Norden des Landes stammen.
Viele dieser Frauen machen dies nur, weil sie keine andere Möglichkeit sehen, Geld für ihre Familie zu verdienen. Andere wurden bereits in sehr jungen Jahren von ihren Familien nach Pattya geschickt, um in den Bars zu arbeiten und kennen kein anderes Leben.

Tamar hilft den meist zwischen 18 und 40 Jahre alten Frauen, die aus der Prostitution aussteigen möchten. Diesen Frauen stellt Tamar kostenlose Unterkünfte zur Verfügung und die Mitarbeiter leisten psychische Betreuung. Ein- bis zweimal im Jahr werden dann Kurse durchgeführt, in denen die Frauen lernen, „zu leben“, also selbstständig Entscheidungen zu treffen und den eigenen Alltag zu gestalten.

Startersets

„Wenn die Frauen zum Tamar Center kommen, haben sie viele Traumata, die sie bewältigen müssen. Sie haben außerdem wenig oder gar keine Berufserfahrung, abgesehen von ihrer alten Arbeit als Prostituierte und sind es nicht gewohnt, den ganzen Tag über an einem Arbeitsplatz zu sein.
Deshalb geben wir den Frauen als Einstiegsjob mit dem Herstellen von Grußkarten eine relativ ‚leichte’ Arbeit, bei der sie sich auf kreatives Gestalten, sowie auf das Schneiden und Kleben konzentrieren müssen. Dadurch sind die Frauen beschäftigt und denken nicht zu viel an die erlebten Dinge,“ erklärt Steffi Vaupel. 

Wir fördern die Startersets für neue Teilnehmerinnen. Dazu gehören alle benötigten Materialien sowie eine ausführliche Einarbeitung und Begleitung. Mit nur 50 € pro Set können wir so neuen Teilnehmerinnen erste Schritte in ein selbstständiges Leben ermöglichen.

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Tamar Center in Pattaya, Thailand, is a part of Project Life Foundation in Thailand which is audited which is being audited externally once a year. The charity was founded in 1999 and has between six and eight Thai and three to five foreign employees as Staff. Pattaya is Thailand’s unofficial capital for sex tourism. More than 30 000 women from mostly poor areas of North Thailand (that are a 5 to 12-hour drive from the city) work here. Many of these women chose this profession, because they do not see a different way to earn money for their families. Others have been sent to Pattaya early in their lives by their families to work in bars and do not know anything else. Tamar is helping the women who are usually between 18 and 40 years old and who want to get out of this situation. Housing, employment, training and trauma counseling are provided by Tamar and its workers. Once or twice a year, they offer classes on ‘how to live” in which the women learn how to make decisions independently and how to cope with everyday life. 

Starter Sets

“The women have to overcome many traumata when they come to us. They also have little to no working experience except from their old work and are not used to staying at a workplace all day.
This is why we give them the production of greeting cards as their first ‘easy’ job where they can focus on creative working as well as cutting and gluing the cards. This way, they are busy and do not think of their past” explains Vaupel.

We sponsor the starter sets for all new participants. This includes all necessary materials as well as individual training and support. With only 50€ per pack, we are able to help new participants to make their first steps toward an independent life.

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