Tag des Kaffees

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„Vor 25 Jahren brachte mein Vater die ersten Kaffeesamen, Robusta Kantim, in unser Dorf Beririjarak. Er hatte an Ausbildungen der Regierung für Kaffee- und Kakaobauern teilgenommen und mit dem Anbau von Robusta begonnen. Fünf Jahre später kam der Anbau von Arabica hinzu.” Voller Stolz erzählt Sopian, einer unserer Kleinunternehmer aus Lombok, Indonesien im Online-Chat mit Tobias Schüßler, Gründer von GMI, die Geschichte seiner Kaffee-Rösterei, die er ursprünglich neben seines Ladens für Campingausrüstung führte. „2017 habe ich die Kaffee-Rösterei begonnen, um den Touristen, die hier vorbeikommen, auch Kaffee verkaufen zu können“, erzählt Sopian. „Nach dem Erdbeben 2018 wollte niemand mehr Zelte und Schlafsäcke mieten. Deshalb habe ich mich ganz auf den Kaffee konzentriert.”

Der kreative Kleinunternehmer kümmert sich selbstständig um das Verpackungsdesign und um die Vermarktung seines Kaffees. Seine Arabica- und Robusta-Kaffeebohnen bezieht er ausschließlich von traditionellen Kaffeebauern aus der Umgebung seines Dorfes.

Sopian nahm an verschiedenen, von uns finanzierten Workshops teil. Dank mehrerer Mikrokredite konnte er sein Geschäft so weit ausbauen, dass er sogar auf andere Inseln Indonesiens liefern kann. Er ist er einer der ersten von uns geförderten Kleinunternehmer auf Lombok, die ihre Ware inzwischen auch über Instagram und Facebook verkaufen. „Auch die Kaffeebauern in meiner Umgebung profitieren von meinem Geschäft, da ich wegen der großen Nachfrage immer mehr Kaffee von ihnen benötige“, berichtet Sopian.

Sopians großer Traum ist es, seinen Kaffeeladen eines Tages mit einer Espresso-Maschine ausstatten zu können und so sein Kaffeesortiment noch weiter zu vergrößern und noch mehr Kunden zu erreichen. Als ersten Schritt besuchte er dazu bereits ein Seminar zur Herstellung dieses für ihn neuen Produktes. Zum „Internationalen Tag des Kaffees” am 1. Oktober plant Sopian eine Rabatt-Aktion für seine Kunden.