Über Project Life Subic

IMG_1629

Project Life Logo

 

Die Organisation

Project Life Subic ist eine 2007 gegründete gemeinnützige Organisation, die mit Kirchen, Regionalregierungen, öffentlichen Diensten und privaten Organisationen zusammenarbeitet. Wir gehen gezielt auf arme Menschen zu und befähigen und sie, sich selbst und anderen zu helfen. Wir wollen nicht, dass sie von Hilfe von Außen abhängig werden, deshalb leiten wir Menschen dazu an, sich selbst Zugang zu Ressourcen zu verschaffen und ihr erhaltenes Wissen mit ihren Mitmenschen zu teilen.

Ein Hauptaspekt unserer Arbeit  ist unser Näh-Center. Hier werden Menschen kostenlos zu  Fachkräften in der Textilindustrie ausgebildet. Neben fachlichen Fähigkeiten im Umgang mit verschiedenen Nähmaschinen und Materialien und in der Herstellung von verschiedenen Produkten erlernen Teilnehmer wichtige Soft Skills und erhalten individuelles Coaching.
Nach Abschluss des Programms erhalten sie ein offiziell anerkanntes Zeugnis, das ihnen die Türen in viele örtliche Firmen (nicht nur in der Textilbranche) öffnet.
85% der Absolventen finden innerhalb von 3 Monaten eine feste Anstellung. Für viele ist dies das erste regelmäßige Einkommen in ihrem Leben!
Teilnehmer sind Männer und Frauen ohne Ausbildung. Einige waren davor Müllsammler, Bettler, oder arbeiteten als Prostituierte.

Unsere anderen Entwicklungsprogramme basieren auf Bildung, Seelsorge und Programmen zur Gesundheitsaufklärung. Für uns sind dies elementare Aspekte, damit Menschen positive Veränderungen in ihrem Leben und ihrer Umgebung herbeiführen können. Heute ist Project Life Subic an 4 Standorten in Olongapo und Subic vertreten. Erfahren Sie mehr auf unserer Website!

Vorsitzende

Sonny und Leslie Nabong arbeiten seit 8 Jahren in der Region um Olongapo und Subic. Sonny, ein Filipino, arbeitete den Großteil seines Lebens im Ausland und kehrte 2007 auf die Philippinen zurück. Leslie, gebürtige US-Amerikanerin, arbeitete früher als Hebamme und Geschäftsfrau. Beide gaben ihre Arbeit und ihr gewohnten Lebensstil auf, um bei den Armen zu leben und ihnen zu helfen.

Leslie Nabong über die Zusammenarbeit mit Global Micro Initiative e.V.

Als wir zuerst von Mikrokrediten gehört haben, schien die Idee zu schwer um sie umzusetzen. Wir sahen die potentiellen Vorteile, aber wir wussten nicht, wie man so etwas umsetzt und ob das in unserer armen Gegend erfolgreich sein würde. Durch Tobias Schüßler und GMI konnten wir Mikrokredite anwenden und sie funktionieren!

Die Idee ist viel leichter realisierbar, als wir dachten und Mikrokredite haben Teilnehmern bereits geholfen, eigene Geschäfte zu eröffnen. Sie sind darin nicht nur erfolgreich und können endlich ihre Familien selbst versorgen; ihr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein wurde dadurch enorm gestärkt und sie fangen an zu begreifen, dass sie selbst über ihr Leben entscheiden können.