[:de]Im Dorf Wanasaba besuchen wir Kasmiati. Da unsere Partnerorganisation Gema Alam sonst keine Projekte in Wanasaba durchführt, ist Kasmiati die einzige Teilnehmerin. Von den Projekten von Gema Alam und den Mikrokrediten hörte sie, weil sie im Nachbardorf in einer Dorfkooperative Mitglied ist. Ihre kleine Hütte besteht aus einem Bambusgeflecht, sodass die Luft im Inneren auch bei 30 Grad Außentemperatur nicht zu heiß und stickig wird. Bis auf einen uralten Röhrenfernseher und einen Tisch gibt es in der Hütte keine Möbel. Wir Besucher setzen uns auf eine Matte auf den Fußboden.

 

Juaini von Gema Alam erklärt uns, dass Kasmiati geröstete Kidneybohnen und Erdnüsse verkauft. Jeden Tag kauft sie mehrere Kilo der rohen Bohnen und Nüsse ein, röstet diese und verpackt sie dann in kleine Packungen. Diese werden dann an Stände auf dem Markt geliefert und weiterverkauft.

„Ich mache das schon seit Jahren,“ erklärt die 40-jährige Witwe. „Als mein Mann gestorben ist, musste ich ja weiterhin Geld verdienen. Außerdem habe ich eine Tochter und möchte, dass sie ihr Studium beenden kann. Mit den Erlösen aus meinem Geschäft kann ich die Gebühren bezahlen.“

Wir fragen sie nach dem Mikrokredit, umgerechnet ca. 130 €, den sie vor einigen Monaten erhalten hatte. „Das hat alles sehr viel einfacher gemacht. Vorher musste ich immer zum Markt gehen und die Nüsse und Bohnen einkaufen. Das war teuer und hat so viel Zeit gekostet. Jetzt wird mir jeden Tag ein 20 kg Sack nach Hause geliefert, das hätte ich mir vorher gar nicht leisten können. Nun spare ich nicht nur Geld beim Einkauf, sondern habe auch noch mehr Zeit für die Produktion.“

 

Wir danken unseren Spendern, die Kasmiati diese Verbesserung ihrer Lebensumstände ermöglicht haben!
[:en]In the village of Wanasaba we visit Kasmiati. Since our partner organisation Gema Alam does not carry out projects in Wanasaba otherwise, Kasmiati is the only participant. She heard about Gema Alam’s projects and the micro-credits because she is a member of a village cooperative in the neighbouring village. The small hut consists of a bamboo mesh, so that the air inside does not get too hot and stuffy even at 30 degrees outside temperature. Except for an ancient tube TV and a table, there is no furniture in the hut. We visitors sit down on a mat on the floor.

 

Juaini of Gema Alam explains to us that Kasmiati sells roasted kidney beans and peanuts. Every day, she buys several kilos of the raw beans and nuts, roasts them and then packs them into small packs. These are then delivered to stalls on the market and resold.

„I’ve been doing this for years,“ explains the 40-year-old widow. „When my husband died, I had to continue to make money. I also have a daughter and I want her to be able to finish her studies. With the proceeds from my business, I can pay her the fees. “

We ask her about the microcredit, equivalent to about €130, which she received a few months ago. ‚It’s made it a lot easier. Before that, I always had to go to the market and shop for the nuts and beans. That was expensive and took a lot of time. Now a 20kg sack is delivered to my home every day, I couldn’t have afforded that before. Now I’m not only saving money on shopping, but also have more time for production.“

 

We thank all our donors who made these improvements possible for Kasmiati!
[:]